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Happy Two Sailing

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

I. Charter Preis

Der Preis umfasst die Nutzung der Jacht für den Charterzeitraum sowie die natürliche Abnützung und Schäden wie zum Beispiel durch alterndes Material (Materialermüdung). Darüber hinaus sind Gebühren, Abgaben und Steuern für den Dauerliegeplatz und Haftpflicht- und Kaskoversicherung der Jacht in den Preis inkludiert.

II. Verpflichtungen des Vermieters

Der Vermieter verpflichtet sich gegenüber dem Mieter:

  • Zur Bereitstellung der gecharterten Jacht in seetüchtigem und technisch angemessenem Zustand, zum vereinbarten Datum am vereinbarten Ort, sofern die Bezahlung des vereinbarten Preises voll erfolgte.
  • Die notwendige Onboard-Dokumentation einzurichten, vor allem Details zum Hoheitsgewässer/Meeresgebiet, den erlaubten Segelzeiten und die Deckung der Versicherung.
  • Zur Rückvergütung der Ausfallszeit, sollte es dem Mieter dadurch nicht mehr möglich sein die Jacht durch einen Defekt zu nutzen. Sollte der Mieter selbst an dem Ausfall Schuld tragen wird die Ausfallszeit nicht rückvergütet.
  • Über Telefon oder Seefunk/ Radio zur Verfügung zu stehen, zumindest während der Bürozeiten. Die Betriebsanleitung muss sich an Board der Jacht befinden und in englischer Sprache bzw. der Sprache des Mieters verfasst sein.

III. Segellizenz, Qualifikationsnachweis

Der Mieter versichert, dass er selbst oder ein Crewmitglied eine entsprechende Freizeitschifffahrtslizenz sowie die notwendigen navigatorischen und nautischen Fähigkeiten besitzt, um die gemietete Jacht für die geplante Reise in offenen Gewässern unter Segeln und/oder mittels Motor steuern zu können, sowie die Verantwortung für die Crew und die Jacht samt Inventar zu übernehmen.
Darüber hinaus versichert der Mieter die Jacht unter Bedachtnahme der guten Seemannschaft wie sein Eigentum zu behandeln, und diese unter Einhaltung und Beachtung der entsprechenden gesetzlichen Vorschriften der Regionen/Gewässer in welcher/n sich die Jacht befindet führt.
Vor Übergabe der Jacht an den Mieter ist es dem Vermieter erlaubt die Fähigkeiten des verantwortlichen Skippers zu überprüfen. In diesem Zusammenhang wird festgehalten, dass der Vermieter einen Nachweis über die Erfahrung im Segeln mit der gecharterten Jacht in der Region, die entsprechende Qualifikation bzw. Lizenz vor Abschluss der Chartervereinbarung verlangen kann.
Sollten Zweifel im Zusammenhang mit der Befähigung auftreten und dadurch die Sicherheit der Crew und Jacht nicht mehr gewährleistet werden kann, so hat der Vermieter die Befugnis eine qualifizierte/befähigte Person (Skipper) auf Kosten des Mieters einsetzen. Sollte dies nicht möglich sein, oder der Mieter nicht einverstanden sein, so kann der Vermieter die Übergabe der Jacht verweigern. In diesem Fall wird der gesamt bezahlte Betrag nur dann rückerstattet, wenn die Jacht für den Charterzeitraum anderweitig zum selben Preis vermietet werden kann. Sollte die Vermietung nur zu für den Vermieter schlechteren Konditionen möglich sein, so hat der Vermieter Anspruch auf die Differenz. Wichtig: Der Mieter/Skipper trägt die volle Verantwortung für die Besatzung, das Schiff, die Ausstattung und das Zubehör gegenüber dem Vermieter und dem Versicherer!

IV. Leistungsstörungen

1. Rechte des Mieters

  1. Sollte es im Verschulden des Vermieters liegen, dass dieser die gemietete Jacht weniger als 4 Stunden nach dem vertraglich vereinbarten Übergabetermin bereitstellt, so kann der Mieter eine angemessene, anteilige Reduktion des Preises für die Ausfallszeit pro angefangenem Tag vornehmen. Dasselbe gilt auch für notwendige Reparaturen, unabhängig vom Verschulden des Vermieters.
    Der Mieter hat das Recht die Chartervereinbarung, wenn mehr als 24 Stunden seit dem vertraglich vereinbarten Übergabetermin vergangen sind, zu widerrufen und den vollen bezahlten Betrag zurückzufordern. Sollte der Charterzeitraum mindestens 10 Tage betragen verlängert sich diese Frist von 24 auf 48 Stunden.
    Der Vermieter hat die Option eine angemessene Ersatzjacht, mit selben Komfort, bereitzustellen. Wenn schon vor Charterbeginn offensichtlich ist, dass die Jacht nicht verfügbar, oder zur vereinbarten Zeit nicht übergeben werden kann, so hat der Mieter das Recht den Chartervertrag zu widerrufen.
  2. Sollte die Jacht und Ihre Ausstattung in einer negativen Art und Weise vom vertraglich vereinbarten Zustand abweichen, so kann der Mieter eine angemessene Kürzung des Preises verlangen, den Chartervertrag jedoch nur dann auflösen, wenn der seetüchtige Zustand der Jacht, objektiv betrachtet, beeinträchtigt ist bzw. sich das Navigieren der Jacht mit üblichen Methoden wesentlich verkompliziertert und sich das Risiko für Crew und Jacht dadurch bedeutend erhöht.
  3. Ist der Vermieter nicht für die Leistungsstörung verantwortlich, können keine Beschwerden gegenüber dem Vermieter im Hinblick auf Entschädigung für Folgeschäden vorgebracht werden. Der Vermieter übertr.gt hiermit Schadensersatzansprüche gegenüber Dritten. Der Vermieter hat dem Mieter unverzüglich in einem angemessenen Weg Leistungsstörungen und deren Folgen im Detail mitzuteilen. Der Mieter hat eine Reduktion des Preises oder den Rücktritt vom Vertrag durch einseitige Erklärung dem Vermieter, unter Angabe der relevanten Gründe, mitzuteilen.

2. Storno / Rücktritt

Im Falle eines Rücktritts vom Vertrag durch den Mieter werden die vereinbarten Stornokosten schlagend. Sollte es dem Mieter nicht möglich sein den Chartervertrag einzuhalten, so muss er den Vermieter unverzüglich in verbindlichem Wege, schriftlich per Mail, davon in Kenntnis setzen. Es gilt das Posteingangsdatum beim Vermieter. Kann für die gemietete Jacht ein Ersatzcharter zu denselben Konditionen organisiert werden, so erhält der Mieter die bis dato getätigte Zahlung abzüglich einer Bearbeitungsgebühr iHv. 250,00 € zurück. Stellt der Mieter ein Ersatzcharter zur Verfügung so kann die getroffene Vereinbarung nur unter (schriftlicher) Zustimmung des Vermieters übernommen werden. Kann ein Ersatzcharter nur für einen kürzeren Zeitraum bzw. nicht zu demselben Preis gefunden werden, hat der Mieter die Differenz inkl. Bearbeitungsgebühr iHv. 250,00 € zu tragen. Wird ein anderer Übernahmeort und Hafen bzw. ausländischer Hafen vertraglich vereinbart, so wird die Vergütung dafür bis zu 40 % erhöht. Der Vermieter behält sich ausdrücklich das Recht vor, im Falle einer verspäteten Vergütung der angefallenen Mehrkosten, Schadenersatzansprüche gegenüber dem Mieter für das Nichtausüben der Vereinbarung geltend zu machen. In allen anderen Fällen ist der Vermieter berechtigt den vereinbarten Charterpreis einzufordern. Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung wird daher empfohlen.

3. Rechte des Vermieters

Sollte die Jacht mit mehr als 2 Stunden Verspätung als zur vertraglich vereinbarten Zeit zurückkehren, hat der Vermieter das Recht pro begonnenem Tag einen entsprechenden Anteil des Charterpreises zu verrechnen. Der Mieter hat für eine pünktliche Rückkehr Sorge zu tragen. In diesem Zusammenhang hat der Mieter die lokalen Wetter- und Windbedingungen, sowie wetterbedingte Probleme in der zeitlichen Planung zu berücksichtigen, und somit die Jacht in adequate Reichweite des Heimathafens zu steuern. Im Störfall oder einseitiger Aktionen kann der Vermieter Schadenersatz verlangen. Das gilt nicht für den Fall, dass eine pünktliche Rückkehr aufgrund gefährlichen Wetters und/oder Seebedingungen verbunden mit hohem Risiko nicht möglich war. Verlässt der Mieter die gemietete Jacht an einer anderen Destination (Hafen), als dem vereinbarten Rückgabehafen, so hat er die Kosten für die Rückkehr in die Gewässer bzw zu Land zu tragen, sofern ihn ein Verschulden trifft. Der Vermieter ist in diesen Fällen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. In allen Fällen hat der Mieter nachzuweisen, dass kein oder ein geringer Schaden entstanden ist. (Beweislast trifft den Mieter)

V. Rücktritt/ Storno

Bei Rücktritt vom Chartervertrag seitens des Mieters werden Stornokosten auf Basis des Charterpreises verrechnet. Für Bemühungen, die aufgrund des Rücktritts vom Vertrag nicht anfallen, werden keine Stornokosten berechnet. Dies sind zum Beispiel Reinigung, Kaution, Bettzeug, etwaige Spezialausrüstung. Es wird nochmals empfohlen eine Reiserücktrittsversicherung bereits bei Abschluss des Chartervertrages abzuschließen.

VI. Zahlungsmethoden

Bei nicht fristgerechter Zahlung behält sich der Vermieter das Recht vor, nach fruchtloser Erinnerung, die Chartervereinbarung aufzulösen und die Jacht anderweitig zu vermieten. Der Mieter hat dem Vermieter einen daraus resultierenden wirtschaftlichen Verlust zu ersetzen. Der Chartervertrag tritt bei Retournierung der unterfertigten Kopie des Vertrages innerhalb von 10 Tagen, ab Einlangen bei dem Vermieter bzw. der Vermittlungsagentur, in Kraft.

VII. Crew Liste

Spätestens 2 Wochen vor Beginn der Reise hat der Mieter dem Vermieter eine Liste mit den reisenden Personen, unter Verwendung des beigelegten Formulars, zu übermitteln.

VIII. Übernahme der Jacht

Der Mieter übernimmt die Jacht auf eigene Verantwortung.

Der Vermieter oder seine Vertretung haben die Jacht in segelbereitem und einwandfreiem Zustand, innen und außen gereinigt, mit Gaskanister (Reservekanister) und vollgetankt zu übergeben. Der Zustand der Jacht sowie alle technischen Ausrüstungen (im Speziellen Segel, Lichter und Motor) sowie die Vollständigkeit der Ausstattung und des Zubehörs der Jacht werden durch die Vertragspartner (Vermieter und Mieter) unter Verwendung einer Inventar- und Checkliste während der Einführung inspiziert.

Der Vermieter gewährleistet, dass die Jacht und ihre Ausstattung den Anforderungen und wesentlichen Gesetzen/ Verordnungen auf der relevanten Route entsprechen. Die Seetüchtigkeit der gemieteten Jacht sowie deren Ausstattung werden vor der Übergabe durch die verbindliche Unterschrift beider Vertragspartner bestätigt. Danach kann kein Einspruch eingelegt werden. Dies gilt nicht, wenn es bereits bei der Übergabe der Jacht verdeckte Mängel gab, auch wenn den Vermieter keine Schuld trifft. Der Mieter kann die Inbesitznahme der Jacht nur ablehnen, wenn die Seetüchtigkeit signifikant reduziert wurde, nicht jedoch bei unwesentlichen Abweichungen und Defekten.

Die Chartergesellschaft hat mit den Papieren des Schiffes den Nachweis über die Haftpflichtversicherung und die Zahlung der Prämie zu erbringen.

IX. Verpflichtungen des Mieters

Der Mieter verpflichtet sich gegenüber dem Vermieter:

  1. Alle reisenden Personen müssen bis spätestens 2 Wochen vor Charterbeginn bekannt gegeben werden. (siehe VII.)
  2. Die Jacht muss 2 Stunden vor vereinbartem Rückgabetermin zur Verfügung gestellt werden.
  3. Der Charterzeitraum kann nicht einseitig, ohne Rücksprache mit dem Vermieter, verlängert werden.
  4. Die Jacht muss sich 24 Stunden vor Ende des Charterzeitraumes in ausreichender Nähe zum Ausgangshafen (Rückkehrhafen) befinden damit eine pünktliche Rückkehr gewährleistet werden kann, vor allem bei ungünstigen Wetterbedingungen. Angekündigte Stürme beeinflussen die verpflichtende pünktliche Rückkehr nicht, außer im Falle höherer Gewalt. Der Vermieter muss bei einer unvorhergesehenen verspäteten Rückkehr unverzüglich informiert werden.
  5. Der Vermieter muss unverzüglich über den Fall, dass der Charter in einem anderen als dem vereinbarten Hafen endet, informiert werden. In diesem Fall muss der Mieter für die Pflege der Jacht durch qualifizierte Personen sorgen, bis der Vermieter die Jacht in seinen Besitz holen kann. Der Charterzeitraum endet erst nach Übernahme der Jacht durch den Vermieter. Die Kosten für eine verspätete Übernahme, durch oben genannte Szenarien, treffen den Mieter.
  6. Die gemietete Jacht inkl. Ausstattung hat mit Sorgfalt und unter Einhaltung der Regeln der Seemannschaft behandelt zu werden.
  7. Der Mieter hat sich vor Übernahme mit den technischen Systemen der Jacht vertraut zu machen und die An- bzw. Einweisungen des Vermieters an Bord zu befolgen. Darüber hinaus hat sich der Mieter über die Reiseroute und deren Spezifika (Strömungen, Windverhältnisse, Wasserstände) zu informieren.
  8. Zur überprüfung der Steuerung und Instandhaltungsmaßnahmen, besonders die tägliche Kontrolle des Öl- und Kühlmittelstandes des Motors und der Bilge. Wenn notwendig führt der Mieter eine Reparatur durch.
  9. Zur Führung eines Bordbuches in welchem Aufzeichnungen über das Wetter, alle festgestellten Schäden an der Jacht und deren Ausstattung, Grundberührungen und andere Vorkommnisse gemacht werden müssen.
  10. Zur Führung des Radio-Buches, soweit vorhanden, gegebenenfalls eines Zollbuches und der Bestandsaufnahme sowie Aufzeichnungen zu Ab- und Anreisen.
  11. Zur unverzüglichen Meldung über Grundberührungen der Jacht. Besteht der Verdacht, dass bei der Berührung des Grundes ein Schaden an der Jacht entstanden sein könnte, muss der nächste Hafen angefahren werden und dort eine Kontrolle durch einen Taucher durchgeführt werden. Der Mieter hat den Vermieter darüber in Kenntnis zu setzen und auf seine Anweisung eine Bergung mit Kran bzw. Trocken- Dock zu veranlassen.
  12. Besondere Vorsicht bei starkem Wind, schwierigen Wetterbedingungen und bei Fahrt während der Nacht walten zu lassen.
  13. Ein- und Ausfahrten in den Hafen mittels Motor, auf offener See jedoch nur wenn bzw. solange notwendig den Motor zu verwenden. (In keinem Fall unter Segel beginnend mit 10 Grad Krängung)
  14. An Bord der Jacht nur mit angemessenen, reinen Bootsschuhen, die nicht abfärben, zu kommen.
  15. Abschlepphilfe nur in Notfällen zu leisten. Die gecharterte Jacht nur in Notfällen abschleppen zu lassen, dabei eigene Seile/Leinen zu verwenden und diese nur an Balkweger, Klamppen, Winsch oder dem Fuße des Masten anzubringen, sowie keine Vereinbarungen betreffend Kostenersatz für das Abschleppen zu treffen, außer die helfenden Personen verweigern dadurch Hilfe.
  16. Die gesetzlichen Bestimmungen des Landes, in welchem sich der Mieter bei seiner Reise befindet, durchquert, oder Gast ist, einzuhalten und sich im Vorhinein über die notwendigen Lizenzen oder Reisebewilligungen zu erkundigen.
  17. Rechtzeitig und ordnungsgemäß Häfen- und Zollbehörden zu passieren und etwaige Hafengebühren pünktlich zu entrichten.
  18. Unverzüglich die nächste Polizeiinspektion bei Diebstahl der Jacht oder ihrer Ausstattung aufzusuchen.
  19. Die Jacht an keine andere Reisegruppe unter zu vermieten oder bereitzustellen.
  20. Nicht mehr als die erlaubte oder vereinbarte Anzahl an Personen auf die Jacht kommen zu lassen. (Gilt auch für Tiere)
  21. Keine Modifizierungen an der Jacht und ihrer Ausstattung vorzunehmen.
  22. Ist nicht erlaubt ohne schriftliche Zustimmung des Vermieters:
    1. Nicht bei Zoll deklarierte Güter mitzuführen bzw. gefährliche Güter oder Substanzen
    2. Teilnahme an einer Regatta
    3. Das Verlassen des gesichterten Hafens bei Windstärke von konstant 7 Bft und mehr
    4. Die Verwendung der Jacht für Trainingszwecke, den gebührenpflichtigen Transport etc.
  23. Der Vermieter kann die Schiffsstrecke bei unsicheren Navigationsbedingungen einschränken oder Nachtfahrten verbieten. Die vertraglich vereinbarte Route kann nur mit der ausdrücklichen Zustimmung des Vermieters verlassen werden. Der Mieter, Skipper und die Besatzung sind für das Segeln mit der Jacht verantwortlich und haften gegenüber dem Vermieter und der Versicherungsgesellschaft für etwaige Schäden die durch Fehlverhalten entstanden sind. Die Mitglieder der Besatzung sind als Verrichtungsgehilfen des Mieters/Skippers zu betrachten.

X. Rückgabe der gecharterten Jacht

Der Mieter hat die gecharterte Jacht segelbereit in einem ordnungsmäßigen Zustand gemäß Checkliste, Innen und Außen gereinigt, mit beigefügtem Gaskanister (inkl. Reservekanister) und vollgetankt an den Vermieter, oder einer von ihm gesandten Person, zu übergeben. Nicht wieder beschaffte/befüllte Materialien wie zum Beispiel Benzin werden vom Vermieter auf Kosten des Mieters und gegen eine geringe Gebühr wiederbeschafft. Sofern vereinbart organisiert der Vermieter die Reinigung auf Kosten des Mieters gegen eine geringe Gebühr. Die Reinigung kann auch, sofern vertraglich vereinbart, vom Vermieter gegen Aufpreis erledigt werden.

Die gemietete Jacht soll vom Mieter zeitgerecht (2 Stunden vor Rückgabe) zum Liegeplatz gebracht werden, um einen Detailcheck der Jacht machen zu können und die Reinigung erfolgen kann. Beide Vertragspartner inspizieren gemeinsam die Jacht und die Ausstattung auf Beschädigungen und Vollständigkeit. Tatsächliche Beschädigungen, oder der Verdacht über Schäden an der Jacht sind, sowie Verluste und Beschädigungen der Ausstattung, bei Rückgabe dem Vermieter zu melden. Mieter und Vermieter erstellen im Falle von Verlusten und Beschädigungen gemeinsam eine Mängelliste. Diese Liste und die Checkliste dienen als Grundlage für das Abnahmeprotokoll, welches zum Zeitpunkt der Rückgabe verbindlich für beide Vertragspartner wird. Sollte sich der Vermieter weigern ein Abnahmeprotokoll zu erstellen, so gilt die Jacht als frei von Defekten zurückgegeben. Spätere Einwände seitens des Vermieters sind nicht möglich. Dies gilt nicht, sofern es verdeckte Mängel bei der Rückgabe gibt, die als Folge eines grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verhaltens des Mieters herbeigeführt wurden. Der Vermieter kann die Kaution für nachträglich entdeckte Schäden nicht zurückbehalten. Die Art, Umfang und das Ausmaß des Schadens der zu einem späteren Zeitpunkt behoben wird, um die Jacht weiter entsprechend nutzen zu können, wird detailliert dokumentiert. Das Protokoll ist für die Vertragspartner verbindlich.

XI. Beschädigungen an der Jacht

Der Mieter verspricht dem Vermieter unverzüglich mittelbare Schäden, Nichteinhaltung von Verhaltensverpflichtungen, Haftpflichtschäden, Zusammenstöße, Unfälle, Deaktivierung von Generatoren, Betriebsstörungen, Beschlagnahmung der Jacht oder ähnliche Fälle zu melden. Vermieter und Mieter müssen darüber hinaus jederzeit für Anweisungen beziehungsweise Fragen verfügbar sein. Schäden, welche durch die normale Abnutzung oder den üblichen Materialverschleiß entstehen, können bis zu einem Betrag in Höhe von 150,00 € durch den Mieter, ohne vorherige Rücksprache mit dem Vermieter, behoben werden. Die angefallenen Ausgaben werden bei Vorlage der/ des entsprechenden Belege/s vom Vermieter rückerstattet. Der Mieter hat den Vermieter, sofern der Betrag von 150,00 € überstiegen wird, zu informieren (Ausgenommen sind Notfälle oder drohende Gefahren). Die angefallenen Ausgaben sind vom Mieter zu dokumentieren und zu überwachen. Falls notwendig soll der Mieter Ausgaben vorfinanzieren. Die ausgetauschten Teile sind aufzubewahren.
Der Mieter verspricht alle möglichen Aktionen durchzuführen um einen etwaigen Schaden so gering als möglich zu halten bzw. um Folgeschäden zu vermeiden. Sollte der Schaden nicht vor Ort behoben werden können, kann der Vermieter den Mieter auffordern vorzeitig zurückzukehren, sofern dies vertretbar und unter den gegebenen Umständen angemessen ist. Sollte der Vermieter für den Schaden verantwortlich sein, wird der Charterpreis anteilig für jeden begonnenen Tag, an dem die Jacht nicht entsprechend genutzt werden kann, rückerstattet. Sollte den Vermieter kein Verschulden treffen, werden zusätzliche Schadenersatzansprüche seitens des Mieters ausgeschlossen. Der Mieter/ Skipper/ Crew haftet für Beträge bis zur Kautionssumme, welche als Besicherung für etwaige Nachbesserungsarbeiten oder der Reparatur von Sachschäden an der Jacht oder der Ausstattung verwendet wird. Schäden über diesen Betrag werden vom Seekaskoversicherer abgedeckt, es sei denn der Skipper oder die Crew haben vorsätzlich, grob fahrlässig oder unter Verletzung der Bestimmungen der Chartervereinbarung, wenn dies in unmittelbarem Zusammenhang mit dem kausalen Schaden gebracht werden kann, gehandelt. Dies umfasst keine Schäden welche durch die normale Abnutzung (zum Beispiel Öffnung der Nähte der Segel) auftreten, oder Schäden in deren Zusammenhang den Skipper/ Crew nachweislich kein Verschulden trifft. (höhere Gewalt)

XII. Weitere Verpflichtungen des Mieters

Der Mieter haftet für alle durch ihn, oder die Crew, schuldhaft herbeigeführten Schäden an Dritten oder der gemieteten Jacht, ihrer Ausstattung oder Zubehör, insbesondere aber auch für Schäden welche durch unsachgemäße Nutzung oder mangelhafte Wartung der Generatoren (soweit dies in die Pflicht des Mieters fällt) entstanden sind und dem Mieter zuzurechnen sind. Der Mieter haftet im Falle eines vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens auch für Ansprüche des Seekaskoversicherers. Fällt der Schaden in den Verschuldensbereich des Mieters, so haftet dieser auch für sämtliche Folge- und Vermögensschäden (zum Beispiel Verpfändung) gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes.
Sollte der Vermieter einen professionellen Skipper bereitstellen, so ist dieser für das Segeln bzw. das Führen der Jacht verantwortlich und haftet für Schäden, welche er verursacht hat. Er haftet jedoch nicht für Schäden welche durch die Gäste an Bord verursacht wurden. Im Falle eines vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens des Mieters oder der Crew, für welches der Vermieter gegenüber Dritten zu Verantwortung gezogen wird ohne dass ihn ein Verschulden trifft, hat der Mieter dem Vermieter in privatund strafrechtlichen Belangen alle Kosten zu ersetzen, sowie Rechtsverfolgung im In- oder Ausland. Gibt es mehr als einen Mieter, so haften diese gemeinschaftlich. Der Mieter haftet auch für Schäden, die in kausalem Zusammenhang mit Falschdarstellungen betreffend die Befähigung zu Segeln bzw. zum Führen einer Jacht, stehen.

XIII. Verpflichtungen des Vermieters

Der Vermieter haftet im Rahmen des Chartervertrages für Verluste oder Schäden am Eigentum des Mieters oder der Crew. Für Unfälle haftet der Vermieter nur sofern ihm vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten zulasten gelegt werden kann, nicht jedoch für Vorfälle durch höhere Gewalt. Darüber hinaus haftet der Vermieter für Schäden die durch Ungenauigkeit seinerseits entstanden sind, sowie für Änderungen oder Fehler der bereitgestellten nautischen Ausrüstung wie zum Beispiel Seekarten, Handbücher, Kompass, Funkpeiler etc., sofern der Mieter oder Skipper bei Übergabe der Jacht nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wurde die Ausrüstung zu kontrollieren. Hiervon unberührt bleiben Schadenersatzansprüche gegen den Vermieter bei Gefährdung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, resultierend aus einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung, sowie andere Schäden welche durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Vermieters herbeigeführt werden.

XIV. Versicherung

Eine Kaskoversicherung für Sachschäden an der gemieteten Jacht oder deren Ausstattung und eine Haftpflichtversicherung ohne Selbstbehalt für Personen- und Sachschäden ist vorhanden. Die Deckungssumme beträgt mindestens eine Million Euro. Personenschäden als Folge von Unfällen an Bord der Jacht, Schäden an von dem Skipper oder der Crew mit an Bord gebrachten Gegenständen sowie vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführte Schäden sind von der Versicherung nicht gedeckt. Im Schadensfall haftet der Mieter hierfür selbst. Der Abschluss einer Kaskoversicherung hat nicht zur Folge, dass der Vermieter für Schäden, für welche der Versicherer aufgrund eines vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens des Mieters nicht haftet, übernimmt. Dies gilt auch für den Verstoß gegen die Chartervereinbarung wie zum Beispiel das Abweichen von der vereinbarten Segelroute oder in Bezug auf jenen von dem der Versicherer selbst Schadenersatz fordert. Die Jacht wird, unter Einhaltung der Rechtsvorschriften des Landes in jenem die sich die Route befindet, genutzt.

XV. Kaution

Sofern nichts anderes vereinbart, ist vom Mieter, gemäß Bindung des Charta-Vertrages, eine Kaution bei Übergabe der Jacht zu hinterlegen. Die Kaution ist in bar oder mittels Kreditkarte bei Übernahme der Jacht durch den Mieter zu bezahlen. Sie kann auch im Vorhinein mittels Electronic-Banking überwiesen werden. Die Kaution wird bei Rückgabe der Jacht, sofern keine Schäden entstanden sind, rückvergütet. Sollten Reparaturen notwendig sein, diese jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden und es absehbar ist, dass aufgrund des Ausmaßes des Schadens, die Kosten für die Reparatur maximal die Hälfte der Kaution beträgt, wird die andere Hälfte der Kaution sofort rückerstattet. Der Mieter haftet für Sachschäden an der Jacht, deren Ausstattung oder Zubehör, sowie für Diebstähle deren Verschulden der Mieter beziehungsweise die Crew zu verantworten haben je Charta-Trip maximal bis zur Höhe der Kaution. Ausgenommen ist die normale Abnutzung der Jacht und deren Ausstattung oder Zubehör. Dies gilt im Falle höhere Gewalt und Diebstahl nur, wenn ein erhöhtes Risiko vom Mieter/Skipper oder der Crew bewusst in Kauf genommen wurde, wie beispielsweise das Auslaufen aus dem gesicherten Hafen bei einer Sturmwarnung.

XVI. Sonstige Vereinbarungen

Im Zweifelsfall oder bei Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Preisliste, Abweichungen und Änderungen, gilt die jeweils gültige Preisliste des Vermieters. Sollten sich in den Preis inkludierte Steuern, Gebühren oder Abgaben von Rechtswegen erhöhen oder senken, ohne dass die Vertragspartner darauf Einfluss haben, erklären sie sich mit einer entsprechenden Anpassung des Vertrages einverstanden.
Bei abweichenden Charterverträgen ist jener maßgeblich der den gesetzlichen Bestimmungen im Land des Vermieters entspricht. In diesem Fall hat der Vermieter an Bord der Jacht diesen Chartervertrag in der Landessprache des Mieters bereitzustellen. Wurde die Chartervereinbarung über eine Charteragentur abgeschlossen, fungiert die Charteragentur als Vermittler zwischen Mieter und Vermieter. Die Vermittlungsagentur haftet nur im Rahmen ihrer Aufgaben und ihres Verantwortungsbereiches aus dem gegenwertigen Vertragsverhältnis mit dem Mieter. Innerhalb dem gegenwärtigen Vertrag und bei künftigen Vertragsänderungen in diesem Zusammenhang, sowie einseitigen Erklärungen des Mieters gegenüber dem Vermieter, handelt die Vermittlungsagentur als Bevollmächtigter im Namen und auf Rechnung des Vermieters und ist dazu berechtigt Forderungen einzutreiben.

XVII. Schlussbestimmungen, anwendbares Recht

Mieter und Vermieter erklären gemeinsam unter Einverständnis des Vermittlers, dass vor Ort getroffene Vereinbarungen zwischen Mieter und Vermieter keine Auswirkungen für den Vermittler haben, soweit es die Übernahme der Verantwortung für die spezifische Verwendung der gecharterten Jacht betrifft.
Mündliche Zusagen oder Nebenabreden sind für die Vertragspartner nur nach schriftlicher Bestätigung gültig. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ungültig, unwirksam oder keine rechtliche Wirkung haben, bleibt der Rest der Vereinbarungen davon jedoch unberührt.

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